Blechteilkosten senken
Effiziente Strategien für moderne Fertigungsunternehmen

Fertigungsoptimierte Konstruktion ist einer der stärksten Hebel für Kostenreduktion und Prozesssicherheit in der Blechbearbeitung.
Mit Design for Manufacturing (DfM) werden Bauteile so gestaltet, dass sie sich effizient, reproduzierbar und wirtschaftlich fertigen lassen – vom Laserschneiden über das Abkanten bis hin zur Montage.
In diesem Artikel zeigen wir die wichtigsten Prinzipien für blechgerechtes Design, die Konstrukteuren und Herstellern sofort spürbare Vorteile bringen.

Die meisten Blechteile durchlaufen feste Fertigungsschritte:
Je besser ein Bauteil zu diesen Standardprozessen passt, desto schneller und günstiger die Fertigung.
Praxis-Tipps:
Ein zentraler DfM-Grundsatz lautet: Einfachere Geometrie = geringere Kosten.
Mögliche Vereinfachungen:

Material ist ein erheblicher Kostenfaktor. Konstruktionen sollten so gestaltet werden, dass die Teile optimal verschachtelt (genestet) werden können.
Konkrete Optimierungen:
Viele Bauteile enthalten Toleranzen, die aus Konstruktionssoftware stammen, aber nicht benötigt werden. Das verursacht unnötige Kosten.
Grundprinzipien:
Ein gutes Blechdesign denkt den gesamten Produktions- und Montageprozess mit.
Checkliste für konstruktionsbegleitende Fertigung:
Frühzeitige Berücksichtigung spart Zeit, Ausschuss und Kosten.

Design for Manufacturing ist kein zusätzlicher Projektaufwand – im Gegenteil.
Wer DfM-Prinzipien früh berücksichtigt, profitiert von:
✔ deutlich geringeren Fertigungskosten
✔ weniger Fehlern und Reklamationen
✔ stabilen, wiederholgenauen Prozessen
✔ schnelleren Lieferzeiten
✔ besserer Zusammenarbeit zwischen Konstruktion und Fertigung
Eine gute Konstruktion ist der erste Schritt zu einem perfekten Blechteil.
Und sie entscheidet oft über Erfolg, Aufwand und Wirtschaftlichkeit eines gesamten Projekts.